Federal Mogul East Enduro Challenge

Die bereits abgesagte 20. Auflage der East Enduro Challenge im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz konnte durch die Einbringung der Landtagsabgeordneten Beate Meißner doch noch durchgeführt werden.

Das Enduro-Team Hettstedt war zusammen mit den Endurofreunden aus Welbsleben angereist. Für das Team am Start waren Stefan Kramer (E1), Marco Rübesamen (E2), Marcus Schmidt (E2), Lars Peukert (E3) und Sascha Kumant (E3).

Die knapp 600 Fahrer hatten zur zwanzigsten Auflage mit mächtig Staub zu kämpfen. Eigentlich sehr untypisch, denn sonst war immer der Schlamm die vorherrschende Bodenbeschaffenheit zu dieser Jahreszeit. Die rund 71 sehr staubigen Kilometer mussten dreimal absolviert werden, wobei es in jeder Runde einen Stoppelacker und die bekannte „Biene“ als Sonderprüfung zu fahren galt. Viele der Fahrer waren gezwungen jede Runde den Luftfilter zu wechseln.

Eine Abwechslung und Abkühlung zum Staub bot zumindest der Abschnitt Jelena Gora sowie das Schlammloch, wenn auch nicht ganz so extrem schlammig wie in den Vorjahren.

Die Sonderprüfung auf dem Stoppelacker musste auf Grund des Staubes in der letzten und dritten Runde sogar herausgenommen werden. Auf den recht langen Geraden sah man teilweise die Hand vor Augen nicht mehr, sodass die schnelleren Fahrer, welche auf die Langsameren aufliefen, gezwungen waren Geschwindigkeit heraus zu nehmen um nicht zu stürzen. Dies ist natürlich ärgerlich hinsichtlich der Wertungszeit, jedoch hatte ja jeder Teilnehmer damit in irgendeiner Weise zu kämpfen.

Stefan Kramer kam bestens zurecht und konnte seine kleine 250er 4Takt mit einer Gesamtprüfungszeit von 24:26.79 min. auf dem zweiten Platz in der Klasse E1 platzieren. Marco Rübesamen kam leider im Staub, auf Grund eines gestürzten Fahrers, auch zu Sturz und musste das Rennen vorzeitig beenden. Der Besuch im Krankenhaus brachte Ernüchterung, sein Handgelenk war glücklicherweise nur geprellt. Marcus Schmidt war gut aufgelegt an diesem Tag, mit einer Prüfungszeit von 24:09.04 min. belegte er den vierten Tagesrang in der Klasse E2. Der lose Boden kam Sascha nicht ganz so entgegen. Er belegte den neunten Platz mit einer Zeit von 24:28.34 min. in der Klasse E3.

Es bleibt zu hoffen das der MC Isolator auch weiterhin in der Lage ist, auf Grund der politischen Gegebenheiten, diese tolle Veranstaltung weiter durchführen zu können.
Es war jedenfalls ein tolles und erfolgreiches Wochenende. Vielen Dank an alle Helfer, unsere Betreuer, den MC-Isolator um Thomas Sünkel und vor Allem an Beate Meißner.

>>> alle Ergebnisse

>>> Bilder der Veranstaltung

Anbei noch ein kleines Video von Julia:
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© Danke an DG-Design für die zur Verfügung gestellten Fotos